Chile: Verfall der Rohstoffpreise belastet Konjunktur

Chile: Verfall der Rohstoffpreise belastet Konjunktur

(GTAI) - Chile hat sich für den Weltmarkt geöffnet. Die Wirtschaftspolitik ist seit langem frei von protektionistischen Tendenzen, ganz unabhängig von der jeweiligen Regierung. Einige Branchen importieren fast ausschließlich. Deutschland bleibt der bedeutendste Handelspartner Chiles in der Europäischen Union und fünfwichtigstes Lieferland insgesamt. Chiles Handelsbilanz fällt positiv aus. Doch die Exportabhängigkeit wurde dem Land in den letzten Jahren zum Verhängnis: Der Preisverfall für Rohstoffe hat die Konjunktur stark abgebremst. Die Regierungen tragen dieser Exportabhängigkeit mit ihrer Wirtschaftspolitik Rechnung. Chile zählt weltweit zu den Staaten mit der größten Anzahl an Freihandels- und Investitionsabkommen, darunter APEC (asiatisch-pazifische Wirtschaftskooperation) und die Pazifikallianz.

Read more

Argentinien: Kirchner-Comeback zur Parlamentswahl?

Argentinien: Kirchner-Comeback zur Parlamentswahl?

Buenos Aires (dpa) - Argentiniens frühere Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner kehrt nach anderthalb Jahren in die aktive Politik zurück. Die 64-Jährige meldete am Samstagabend (Ortszeit) kurz vor Fristablauf um Mitternacht ihre Kandidatur für einen Senatssitz an. Kirchner strebt ein Mandat für ihre kürzlich neu gegründete politische Bewegung «Unidad Ciudadana» (Bürgereinheit) an. Gegen die linke Ex-Präsidentin (2007-2015) laufen allerdings mehrere Korruptionsermittlungen. Sie muss sich unter anderem wegen illegaler Machenschaften mit Immobilienfirmen im südlichen Patagonien zugunsten ihrer Familie während ihrer Amtszeit verantworten. Unklar ist, wie diese Prozesse sich auf ihre Kandidatur auswirken könnten.

Read more

OAS: Keine gemeinsame Erklärung zur Situation in Venezuela

OAS: Keine gemeinsame Erklärung zur Situation in Venezuela

Cancún (dpa) - Gleich zu Beginn der Vollversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben sich die Außenminister des regionalen Staatenbundes beim wichtigsten Thema überworfen. Die Chefdiplomaten der Region konnten sich am Montag im mexikanischen Cancún nicht zu einer gemeinsamen Erklärung zur Krise in Venezuela durchringen. «Das zeigt unsere Unfähigkeit, uns zu einigen, während in den Straßen von Caracas und vielen anderen Städten in Venezuela weiter Gewalt und Unterdrückung herrschen», sagte der mexikanische Chefdiplomat Luis Videgaray. Bei erneuten Protesten in der venezolanischen Hauptstadt wurde ein junger Mann erschossen.

Read more

Ecuador: Chevron erringt wichtigen Sieg vor U.S. Supreme Court

Ecuador: Chevron erringt wichtigen Sieg vor U.S. Supreme Court

(ORF) Im jahrelangen Rechtsstreit über Umweltverschmutzung in Ecuador hat der US-Ölkonzern Chevron einen wichtigen Sieg errungen. Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte es gestern ab, sich mit der Durchsetzung einer Strafzahlung in Höhe von neun Milliarden Dollar gegen das Unternehmen zu befassen. Der Supreme Court bestätigte damit das Urteil eines US-Berufungsgerichts, das die Klage zur Auszahlung einer in Ecuador verhängten Entschädigungszahlung zurückgewiesen hatte.

Read more

Chile: Koreanischer Markt soll Preise für Kirschen stabilisieren

Chile: Koreanischer Markt soll Preise für Kirschen stabilisieren

(fruchthandel.de) Durch die Öffnung des koreanischen Marktes für chilenische Kirschen könne eine stabilere Preisstruktur geschaffen werden, zitiert reefertrends Marcelo Jeanneret, Geschäftsführer von GLS International. "Die Obstbranche kann dadurch in der Saison 2017/18 um 4 Prozent wachsen", sagte Jeanneret. Bei den Exporten von Soft-Citrus habe es im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 20 Prozent gegeben. Bei Blaubeeren werde die Produktion nach einer schwierigen Saison wahrscheinlich auf 100.000 Tonnen zurückkehren. Auch die Traubenproduzenten würden profitieren, da der Norden Chiles nach einer zehnjährigen Dürreperiode wieder über ausreichend Wasser verfüge, heißt es weiter.

Read more

Südamerika: Versuchslabore für den institutionellen Staatsstreich

Südamerika: Versuchslabore für den institutionellen Staatsstreich

(RT Deutsch) Die prowestlichen Machteliten verstehen das Handwerk der politischen Inszenierung. Manche von langer Hand geplanten Ereignisse der Weltpolitik und die damit in Zusammenhang stehenden taktischen Manöver wecken unwillkürlich den Gedanken an die US-Filmindustrie. Der Geist von Hollywood steht Pate. Schockierende Ereignisse läuten den Umschwung ein, der Überraschungseffekt überrollt die Menschen und lähmt das Denken. Das Spiel läuft koordiniert ab, die Spieler sitzen gut verteilt in den Startlöchern, die dominierenden Akteure werfen einander die Bälle zu – das Drehbuch gibt Argumente vor, die Medien lassen keinen Raum für andere Überlegungen.

Read more

Ecuador: Chevron erringt wichtigen Sieg vor U.S. Supreme Court

(ORF) Im jahrelangen Rechtsstreit über Umweltverschmutzung in Ecuador hat der US-Ölkonzern Chevron einen wichtigen Sieg errungen. Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte es gestern ab, sich mit der Durchsetzung einer Strafzahlung in Höhe von neun Milliarden Dollar gegen das Unternehmen zu befassen.

Der Supreme Court bestätigte damit das Urteil eines US-Berufungsgerichts, das die Klage zur Auszahlung einer in Ecuador verhängten Entschädigungszahlung zurückgewiesen hatte.

Klage von 30.000 Ureinwohnern

In dem Prozess hatten 30.000 Ureinwohner Ecuadors gegen den Ölkonzern geklagt. Chevron bestreitet nicht die Verschmutzung im Amazonas-Gebiet, wirft den Klägern aber vor, ecuadorianische Behörden bestochen zu haben, um ein hohes Strafmaß zu erhalten. Dieser Auffassung schlossen sich die US-Gerichte an.

Mit dem Rechtsverfahren wollten die Kläger, vertreten von dem New Yorker Anwalt Steven Donziger, den Ölkonzern in den USA belangen. Die Justizbehörden in Ecuador teilten mit, dass das Urteil des Supreme Courts außerhalb der USA keine Geltung habe: "Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs nivelliert nicht das Urteil eines ecuadorianischen Gerichts, wonach die Ölgesellschaft Schadenersatzleistungen für die Umweltschäden leisten muss."

"Erpresserisches Justizsystem"

Chevron sah sich seinerseits in seiner Auffassung bestätigt, dass Ecuador ein "erpresserisches Justizsystem" habe. "Das heutige Urteil ist ein wichtiger Schritt nach vorne, um diesem illegalen Verhalten ein Ende zu setzen", sagte Chevrons Vizechef Hewitt Pate.

Die Umweltverschmutzungen im Regenwald Ecuadors gehen auf die Ölförderung im Amazonas zwischen 1964 und 1992 zurück. Verantwortlich dafür war der US-Konzern Texaco - Chevron kaufte das Unternehmen im Jahr 2001.



Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.