Soja: China will Uruguay auf gentechnikfreie Erzeugung umstellen

Soja: China will Uruguay auf gentechnikfreie Erzeugung umstellen

China und Uruguay wollen künftig eng zusammenarbeiten, um gentechnikfreie Sojabohnen für den chinesische Markt zu erzeugen. Das meldete Russia Today und berief sich dabei auf einen Artikel in der urugayanischen Tageszeitung El Pais.

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Gute Aussichten für Bankentitel in Argentinien

Gute Aussichten für Bankentitel in Argentinien

In Argentinien kommt die Wirtschaft zusehends in Fahrt. Die Regierung hofft, dass die privaten Unternehmen deutlich mehr investieren werden und die Wirtschaft dadurch kräftig wachsen wird. Die Chancen stehen gut, dass die Börse in Buenos Aires am Jahresende den Spitzenplatz unter den Aktienmärkten weltweit belegen wird. Im laufenden Jahr hat der Merval-Index bereits um rund 75% zugelegt. Investmentbanken wie Morgan Stanley erwarten, dass der Höhenflug der argentinischen Börse anhalten wird. Sie prognostizieren für 2018 ein Plus des Merval von 28% in Dollars. Sie setzen darauf, dass der konservativ-liberale Präsident Mauricio Macri, der im Oktober bei den Zwischenwahlen zum Kongress im Amt bestätigt wurde, sein Reformprogramm nun vertiefen wird.

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Schweiz unterstützt eine Bahnlinie von Brasilien nach Peru

Schweiz unterstützt eine Bahnlinie von Brasilien nach Peru

SCHWEIZ - BOLIVIEN ⋅ Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Donnerstag in Bern den Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, zu einem Arbeitsbesuch empfangen. Das zentrale Thema war der geplante Bau des "Ozean-Zugs". Das Jahrhundertprojekt wird auch von der Schweiz unterstützt.

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Greenpeace enthüllt: Handelsabkommen mit Südamerika gefährdet Verbraucherschutz

Greenpeace enthüllt: Handelsabkommen mit Südamerika gefährdet Verbraucherschutz

Die Europäische Kommission gefährdet mit dem geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur europäische Verbraucherschutzstandards beim Import von Fleisch. Das zeigen bislang geheime Verhandlungsdokumente, die Greenpeace Niederlande veröffentlicht hat.

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Chile: Verfall der Rohstoffpreise belastet Konjunktur

Chile: Verfall der Rohstoffpreise belastet Konjunktur

(GTAI) - Chile hat sich für den Weltmarkt geöffnet. Die Wirtschaftspolitik ist seit langem frei von protektionistischen Tendenzen, ganz unabhängig von der jeweiligen Regierung. Einige Branchen importieren fast ausschließlich. Deutschland bleibt der bedeutendste Handelspartner Chiles in der Europäischen Union und fünfwichtigstes Lieferland insgesamt. Chiles Handelsbilanz fällt positiv aus. Doch die Exportabhängigkeit wurde dem Land in den letzten Jahren zum Verhängnis: Der Preisverfall für Rohstoffe hat die Konjunktur stark abgebremst. Die Regierungen tragen dieser Exportabhängigkeit mit ihrer Wirtschaftspolitik Rechnung. Chile zählt weltweit zu den Staaten mit der größten Anzahl an Freihandels- und Investitionsabkommen, darunter APEC (asiatisch-pazifische Wirtschaftskooperation) und die Pazifikallianz.

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Argentinien: Kirchner-Comeback zur Parlamentswahl?

Argentinien: Kirchner-Comeback zur Parlamentswahl?

Buenos Aires (dpa) - Argentiniens frühere Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner kehrt nach anderthalb Jahren in die aktive Politik zurück. Die 64-Jährige meldete am Samstagabend (Ortszeit) kurz vor Fristablauf um Mitternacht ihre Kandidatur für einen Senatssitz an. Kirchner strebt ein Mandat für ihre kürzlich neu gegründete politische Bewegung «Unidad Ciudadana» (Bürgereinheit) an. Gegen die linke Ex-Präsidentin (2007-2015) laufen allerdings mehrere Korruptionsermittlungen. Sie muss sich unter anderem wegen illegaler Machenschaften mit Immobilienfirmen im südlichen Patagonien zugunsten ihrer Familie während ihrer Amtszeit verantworten. Unklar ist, wie diese Prozesse sich auf ihre Kandidatur auswirken könnten.

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Brasilien: Präsident Temer vorerst gerettet

Brasília (dpa) - Brasiliens Staatschef Michel Temer bleibt trotz Unregelmäßigkeiten bei seiner letzten Wahlkampagne vorerst im Amt. Der Wahlgerichtshof lehnte am Freitag (Ortszeit) mit 4 zu 3 Richterstimmen eine Verurteilung wegen illegaler Finanzierung des Wahlkampfes 2014 knapp ab. Ein Schuldspruch hätte den Präsidenten des von zahlreichen Korruptionsskandalen erschütterten Landes das Amt gekostet.

Der konservative Politiker der Partei der Demokratischen Bewegung (PMDB) kandidierte 2014 als Stellvertreter der erneut antretenden Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei. Temer löste dann 2016 in einem umstrittenen Verfahren die wegen Haushaltstricksereien des Amtes enthobene Staatschefin Rousseff ab.

Vier der sieben Richter sprachen sich nun für den Freispruch aus, drei sahen das Fehlverhalten als erwiesen an. Laut Anklage hatten der Baukonzern Odebrecht und andere illegale Geldgeber über Jahre hinweg Politiker bestochen und dabei auch die Wahlkampagne finanziert. Hätte das Gericht in Brasília die Vorwürfe für bewiesen gehalten, wäre die gesamte Wahl annulliert worden. Die Richter erkannten aber Aussagen von Odebrecht-Managern nicht als Beweise an.

Ausschlaggebend für den Freispruch war die Stimme des Vorsitzenden Richters Gilmar Mendes. Nachdem jeweils drei der anderen Richter für und gegen eine Verurteilung plädierten, entschied er in öffentlicher Sitzung mit seinem abschließenden Votum zugunsten von Staatschef Temer. Mendes sprach sich in seiner Urteilsbegründung für eine «verantwortliche» Entscheidung für die Stabilität des politischen Systems aus. Man müsse sonst alle Wahlergebnisse ab 2006 annullieren. «Wenn ihr einen Präsidenten stürzen wollt, müsst ihr euch ein anderes Tribunal aussuchen», sagte Mendes.

Temer lobte das Urteil als eine «unabhängige» Entscheidung des Gerichts. Seine Partei PMDB begrüßte den Freispruch ebenfalls und rief Temer dazu auf, die anstehenden Reformen zur Wiederherstellung der rechtlichen Sicherheit und zum Ankurbeln der Investitionen voranzutreiben. Im Parlament stehen zwei Regierungsinitiativen zur Flexibilisierung der Arbeitsverträge und zur Anhebung des Pensionsalters zur Debatte.

Der Staatschef steht seit drei Wochen unter starkem Druck. Unabhängig von dem nun erfolgten Urteil droht dem 76-Jährigen durch eine andere Affäre der Amtsverlust. Der Unternehmer Joesley Batista hat ihn durch einen der Justiz übergebenen Mitschnitt eines Gesprächs belastet. Dieses nährt den Verdacht von Schweigegeldabsprachen, damit ein Mitwisser bei Korruptionsgeschäften nicht auspackt.

(Bild: Bernhard Thürauf/pixelio.de)



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