Börse

Brasilien: Volkswagen ruft 54 170 Wagen zurück

Rio de Janeiro (dpa) - Wegen technischer Probleme ruft Volkswagen in Brasilien 54 170 Neuwagen zurück. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, gehe es um acht Modelle (unter anderem Gol, Fox, Up), die zwischen März 2016 und Januar dieses Jahres produziert worden sind. Dabei geht es um Probleme, wenn die Autobatterie nicht ausreichend geladen ist, was zu Pannen und Motorproblemen führen kann.

Der Generator, der Energie für die Batterie erzeugt, könne nicht richtig funktionieren. Der Austausch soll maximal drei Stunden dauern. Brasilien ist der wichtigste Absatzmarkt für VW in Südamerika, der Konzern betreibt mit über 20 000 Mitarbeitern vier Fertigungsstätten.

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Ecuador: Chevron erringt wichtigen Sieg vor U.S. Supreme Court

(ORF) Im jahrelangen Rechtsstreit über Umweltverschmutzung in Ecuador hat der US-Ölkonzern Chevron einen wichtigen Sieg errungen. Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte es gestern ab, sich mit der Durchsetzung einer Strafzahlung in Höhe von neun Milliarden Dollar gegen das Unternehmen zu befassen.

Der Supreme Court bestätigte damit das Urteil eines US-Berufungsgerichts, das die Klage zur Auszahlung einer in Ecuador verhängten Entschädigungszahlung zurückgewiesen hatte.

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Peru: Ex-Präsident Toledo möglicherweise in Odebrecht-Skandal verwickelt

Lima (dpa) - Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte frühere peruanische Präsident Alejandro Toledo ist anders als vermutet nicht mehr in Frankreich, sondern in den USA. Er verfolge Pläne, um nach Israel zu fliehen, teilte die peruanische Regierung mit. «Wir haben aus guter Quelle Informationen, dass sich der Ex-Präsident in San Francisco aufhält. Deshalb haben wir die Behörden der Vereinigten Staaten alarmiert.»

Toledo (70) wird vorgeworfen, 20 Millionen US-Dollar (18,5 Mio Euro) Bestechungsgeld vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht für den Bau der Interoceanica angenommen zu haben - die Straße verbindet über Tausende Kilometer Atlantik und Pazifik. Für Hinweise, die zur Ergreifung Toledos führen, lobte Perus Regierung eine Prämie von 100 000 Soles (28 000 Euro) aus. Toledo bestreitet die Vorwürfe.

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Lateinamerika: Illegaler Bergbau als neues Steckenpferd der Verbrechersyndikate

Bogotá (dpa) - Lateinamerikas Verbrechersyndikate haben die Edelmetalle für sich entdeckt: Angesichts des entschlossenen Vorgehens vieler lateinamerikanischer Staaten gegen den Drogenschmuggel betätigen sich immer mehr kriminelle Organisationen im illegalen Bergbau. 80 Prozent des Goldes in Kolumbien werde mittlerweile illegal geschürft, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Globalen Initiative gegen transnationale organisierte Kriminalität.

Die linke Guerillaorganisation Farc beziehe bereits 20 Prozent ihrer Einkünfte aus dem illegalen Goldhandel. In Kolumbien und Peru - den beiden größten Koka-Produzenten der Welt - wird mittlerweile mehr Geld mit Gold als mit Kokain verdient. Auch in Peru, Bolivien, Ecuador, Brasilien, Venezuela, Nicaragua und Mexiko sind kriminelle Banden zunehmend in den illegalen Bergbau verwickelt.

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Chile: Verfall der Rohstoffpreise belastet Konjunktur

(GTAI) - Chile hat sich für den Weltmarkt geöffnet. Die Wirtschaftspolitik ist seit langem frei von protektionistischen Tendenzen, ganz unabhängig von der jeweiligen Regierung. Einige Branchen importieren fast ausschließlich. Deutschland bleibt der bedeutendste Handelspartner Chiles in der Europäischen Union und fünfwichtigstes Lieferland insgesamt.

Chiles Handelsbilanz fällt positiv aus. Doch die Exportabhängigkeit wurde dem Land in den letzten Jahren zum Verhängnis: Der Preisverfall für Rohstoffe hat die Konjunktur stark abgebremst. Die Regierungen tragen dieser Exportabhängigkeit mit ihrer Wirtschaftspolitik Rechnung. Chile zählt weltweit zu den Staaten mit der größten Anzahl an Freihandels- und Investitionsabkommen, darunter APEC (asiatisch-pazifische Wirtschaftskooperation) und die Pazifikallianz.

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