Brasilien

Siemens muss Geldbuße in Brasilien befürchten

São Paulo (dpa) - In Brasilien wird die Regierung von São Paulo einen Prozess wegen mutmaßlicher Kartellbildung gegen Siemens anstreben. Dies kündigte am Dienstag der Gouverneur des Bundesstaates, Geraldo Alckmin, an. Das deutsche Unternehmen soll mit anderen internationalen Firmen zwischen 2001 und 2007 an Preisabsprachen bei Aufträgen zum U-Bahn-Bau in São Paulo teilgenommen haben, erklärte der Gouverneur auf einer Pressekonferenz. Bei der Anklage gehe es um die Rückerstattung von mutmaßlichen illegalen Preiszuschlägen.

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Brasilien: Volkswagen ruft 54 170 Wagen zurück

Rio de Janeiro (dpa) - Wegen technischer Probleme ruft Volkswagen in Brasilien 54 170 Neuwagen zurück. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, gehe es um acht Modelle (unter anderem Gol, Fox, Up), die zwischen März 2016 und Januar dieses Jahres produziert worden sind. Dabei geht es um Probleme, wenn die Autobatterie nicht ausreichend geladen ist, was zu Pannen und Motorproblemen führen kann.

Der Generator, der Energie für die Batterie erzeugt, könne nicht richtig funktionieren. Der Austausch soll maximal drei Stunden dauern. Brasilien ist der wichtigste Absatzmarkt für VW in Südamerika, der Konzern betreibt mit über 20 000 Mitarbeitern vier Fertigungsstätten.

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Brasilien: Noch großes Potenzial im Onlinehandel

Amazon möchte seinen Standort in Brasilien ausbauen: Dank eines Auslieferungs- und Logistiknetzwerkes sollen künftig mehr Produkte verkauft werden. Außerdem: Home24 erreicht dreistelligen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich.

Amazon ist erst seit Dezember 2012 in Brasilien mit einem eigenen Ableger vertreten. Bislang verkaufte der Online-Händler dort selbst nur E-Books und Apps. Die Kindle-Hardware sei, wie buchreport schreibt, von Drittanbietern angeboten worden. Doch jetzt hat Amazon angekündigt, selbst Kindle-Geräte samt Zubehör anbieten zu wollen.

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OAS: Keine gemeinsame Erklärung zur Situation in Venezuela

Cancún (dpa) - Gleich zu Beginn der Vollversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben sich die Außenminister des regionalen Staatenbundes beim wichtigsten Thema überworfen. Die Chefdiplomaten der Region konnten sich am Montag im mexikanischen Cancún nicht zu einer gemeinsamen Erklärung zur Krise in Venezuela durchringen.

«Das zeigt unsere Unfähigkeit, uns zu einigen, während in den Straßen von Caracas und vielen anderen Städten in Venezuela weiter Gewalt und Unterdrückung herrschen», sagte der mexikanische Chefdiplomat Luis Videgaray. Bei erneuten Protesten in der venezolanischen Hauptstadt wurde ein junger Mann erschossen.

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Lateinamerika: Illegaler Bergbau als neues Steckenpferd der Verbrechersyndikate

Bogotá (dpa) - Lateinamerikas Verbrechersyndikate haben die Edelmetalle für sich entdeckt: Angesichts des entschlossenen Vorgehens vieler lateinamerikanischer Staaten gegen den Drogenschmuggel betätigen sich immer mehr kriminelle Organisationen im illegalen Bergbau. 80 Prozent des Goldes in Kolumbien werde mittlerweile illegal geschürft, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Globalen Initiative gegen transnationale organisierte Kriminalität.

Die linke Guerillaorganisation Farc beziehe bereits 20 Prozent ihrer Einkünfte aus dem illegalen Goldhandel. In Kolumbien und Peru - den beiden größten Koka-Produzenten der Welt - wird mittlerweile mehr Geld mit Gold als mit Kokain verdient. Auch in Peru, Bolivien, Ecuador, Brasilien, Venezuela, Nicaragua und Mexiko sind kriminelle Banden zunehmend in den illegalen Bergbau verwickelt.

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