Chile

Fraunhofer-Forschungszentrum für Solarenergie in Santiago de Chile offiziell eröffnet

Die Fraunhofer-Gesellschaft (München) investiert in ein Solar-Forschungszentrum in Südamerika. Ziel des von der Fraunhofer Chile Research Foundation neu gegründeten Fraunhofer Center for Solar Energy Technologies in Santiago de Chile ist es, das Potenzial des sonnenreichen Landes stärker zu nutzen und die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen zu reduzieren. Hierfür sollen vor allem Solarthermie-und Photovoltaik-Technologien und Anwendungen mit Partnern aus Forschung und Industrie weiterentwickelt und vor Ort implementiert werden.

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OAS: Keine gemeinsame Erklärung zur Situation in Venezuela

Cancún (dpa) - Gleich zu Beginn der Vollversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben sich die Außenminister des regionalen Staatenbundes beim wichtigsten Thema überworfen. Die Chefdiplomaten der Region konnten sich am Montag im mexikanischen Cancún nicht zu einer gemeinsamen Erklärung zur Krise in Venezuela durchringen.

«Das zeigt unsere Unfähigkeit, uns zu einigen, während in den Straßen von Caracas und vielen anderen Städten in Venezuela weiter Gewalt und Unterdrückung herrschen», sagte der mexikanische Chefdiplomat Luis Videgaray. Bei erneuten Protesten in der venezolanischen Hauptstadt wurde ein junger Mann erschossen.

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Südamerika: Versuchslabore für den institutionellen Staatsstreich

(RT Deutsch) Die prowestlichen Machteliten verstehen das Handwerk der politischen Inszenierung. Manche von langer Hand geplanten Ereignisse der Weltpolitik und die damit in Zusammenhang stehenden taktischen Manöver wecken unwillkürlich den Gedanken an die US-Filmindustrie. Der Geist von Hollywood steht Pate. Schockierende Ereignisse läuten den Umschwung ein, der Überraschungseffekt überrollt die Menschen und lähmt das Denken. Das Spiel läuft koordiniert ab, die Spieler sitzen gut verteilt in den Startlöchern, die dominierenden Akteure werfen einander die Bälle zu – das Drehbuch gibt Argumente vor, die Medien lassen keinen Raum für andere Überlegungen.

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Chile: Verfall der Rohstoffpreise belastet Konjunktur

(GTAI) - Chile hat sich für den Weltmarkt geöffnet. Die Wirtschaftspolitik ist seit langem frei von protektionistischen Tendenzen, ganz unabhängig von der jeweiligen Regierung. Einige Branchen importieren fast ausschließlich. Deutschland bleibt der bedeutendste Handelspartner Chiles in der Europäischen Union und fünfwichtigstes Lieferland insgesamt.

Chiles Handelsbilanz fällt positiv aus. Doch die Exportabhängigkeit wurde dem Land in den letzten Jahren zum Verhängnis: Der Preisverfall für Rohstoffe hat die Konjunktur stark abgebremst. Die Regierungen tragen dieser Exportabhängigkeit mit ihrer Wirtschaftspolitik Rechnung. Chile zählt weltweit zu den Staaten mit der größten Anzahl an Freihandels- und Investitionsabkommen, darunter APEC (asiatisch-pazifische Wirtschaftskooperation) und die Pazifikallianz.

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Chile: Koreanischer Markt soll Preise für Kirschen stabilisieren

(fruchthandel.de) Durch die Öffnung des koreanischen Marktes für chilenische Kirschen könne eine stabilere Preisstruktur geschaffen werden, zitiert reefertrends Marcelo Jeanneret, Geschäftsführer von GLS International.

"Die Obstbranche kann dadurch in der Saison 2017/18 um 4 Prozent wachsen", sagte Jeanneret. Bei den Exporten von Soft-Citrus habe es im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 20 Prozent gegeben. Bei Blaubeeren werde die Produktion nach einer schwierigen Saison wahrscheinlich auf 100.000 Tonnen zurückkehren. Auch die Traubenproduzenten würden profitieren, da der Norden Chiles nach einer zehnjährigen Dürreperiode wieder über ausreichend Wasser verfüge, heißt es weiter.

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