Guyana

Guyana: Frankreich schickt Sentinel-2B von Kourou aus ins All

Kourou (dpa) - Um 22.49 Uhr (2.49 Uhr deutscher Zeit) steigt ein Feuerball auf. Für etwas mehr als zwanzig Sekunden breitet sich das gleißende Licht aus am nördlichen Horizont, steigt höher, dann verschwindet die Vega-Rakete hinter der tropischen Wolkendecke. Europas fünfter Erdbeobachtungs-Satellit «Sentinel-2B» ist auf dem Weg ins All - und schickt zum Abschied ein tiefes Donnergrollen. Erst mit gut einer halben Minute Verzögerung erreicht der tiefe Ton die Zuschauer in mehr als zehn Kilometern Entfernung auf der Terrasse des Kontrollzentrums beim europäischen Weltraumbahnhof Kourou.

Die Rakete mag unterwegs sein: Für gelösten Jubel im Kontrollraum «Jupiter» ist es noch zu früh. Selbst Profis - oder gerade die - stehen unter Strom. «Die Spannung kann uns keiner nehmen», sagt der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Johann-Dietrich Wörner.

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Renaissance des Protektionismus als Chance für Lateinamerika?

Buenos Aires/Mexiko-Stadt (dpa) - «America first» heißt der wichtigste Leitsatz von US-Präsident Donald Trump. Von internationalen Abkommen hält er wenig, bei den Handelsbeziehungen mit anderen Ländern ziehen die USA nach seiner Auffassung immer den Kürzeren. Aber der neue Protektionismus könnte auch eine Chance für Lateinamerika sein.

Wie steht Trump zum Freihandel?

Äußerst kritisch. Er glaubt, dass die USA bei solchen Abkommen benachteiligt werden und Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten verloren gehen. Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) mit Kanada und Mexiko bezeichnete er als «schlechtesten Deal aller Zeiten». Jetzt soll der Vertrag neu verhandelt werden.

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Südamerika: Neuer Anlauf gegen illegalen Tierschmuggel

Manaus (dpa) - Mit deutscher Hilfe soll der illegale Schmuggel von Leguanen, Papageien oder seltenen Fröschen aus dem Amazonasgebiet unterbunden werden. «Bei der Ausfuhr werden bedrohte Tiere und Pflanzen häufig als andere Arten deklariert», betont der Leiter des Regionalprogramms Amazonas der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Horst Steigler. Mit einem von der GIZ mit aufgebautem, einheitlichen elektronischen Genehmigungssystem soll der Schmuggel aus Amazonasstaaten deutlich erschwert werden. Bisher werden häufig Papiere und Unterschriften gefälscht, um Tiere durch den Zoll zu bekommen.

In Europa werden jedes Jahr Zehntausende illegal eingeführte Tiere und Pflanzen unter anderem an Flughäfen beschlagnahmt. Der weltweite Umsatz wird von Umweltorganisationen auf mindestens sieben Milliarden Dollar im Jahr geschätzt. In einem GIZ-Bericht wird betont, dass in Online-Tierbörsen ein Brillenkaiman oder ein kleiner bis mittlerer Grüner Leguan für jeweils 300 Euro gekauft werden kann, ein Pfeilgiftfrosch aus Kolumbien ist für rund 70 Euro zu haben.

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Guyana Goldfields: Für 2017 Produktion von bis zu 180 000 Unzen angestrebt

Das Unternehmen Guyana Goldfields Inc. gab im Januar die operativen Ergebnisse des Gesamtjahres 2016 bekannt. Dem Unternehmen zufolge belief sich die Produktionsleistung der Goldmine Aurora in dem Jahr auf 151 600 oz. Die Verkäufe erreichten 156 000 oz zu einem durchschnittlichen Preis von 1245 USD je Unze, wodurch Einnahmen vor Steuern in Höhe von 194,2 Mio. US-Dollar erzielt wurden.

Der Durchsatz der Aufbereitungsanlagen lag im Schnitt bei 5200 Tonnen pro Tag und der durchschnittliche Goldgehalt des Materials betrug 2,74 g/t. Damit lag die Produktion im ersten Jahr mit kommerzieller Produktion im oberen Bereich der nach oben korrigierten Planung des Unternehmens, das von einem Ausstoß zwischen 140 000 und 160 000 Unzen ausgegangen war.

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Venezuela erklärt Austritt aus OAS

Caracas (dpa) - Inmitten eines erbitterten Machtkampfs zwischen der sozialistischen Regierung und der Opposition tritt Venezuela aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aus. «Morgen werden wir der OAS das Austrittschreiben zustellen und den Prozess einleiten, der 24 Monate dauert», sagte Außenministerin Delcy Rodríguez am Mittwoch im Fernsehsender VTV. Der Rückzug erfolgte nach ihren Angaben auf Anweisung von Präsident Nicolás Maduro.

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